Corona und die Soziale Isolation

Die “Soziale Isolation” als Hilfsmittel gegen den Corona-Virus. Es gibt eine nicht ganz kleine Menschengruppe, die sich schon seit Monaten/Jahren mit dieser Situation auseinander setzen müssen und zwar ohne einen Virus.

In diesen Zeiten bekommt der Begriff „Soziale Isolation“ eine neue Sichtweise. Viele sind betroffen und einige fangen jetzt an sich zu beklagen. Man kann die Großeltern nicht besuchen, oder sich mit Freunden treffen. Selber soll man auch keine Besuche empfangen. Eine Situation, die Menschen mit einer depressiven Erkrankung oft schon seit Jahren durchleben.

teddy fenster

Dazu kommt jetzt noch die Einschränkung jeweils nicht mehr therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen zu können. Das Gefängnis dieser Krankheit, das so schon schlimm genug ist, verschärft sich weiter.

Teddy Stacheldraht

Ich weiß wovon ich hier schreibe, denn ich selber bin auch einer dieser betroffenen Personen. Gott sei Dank sind meine depressiven Episoden, durch eine langjährige ambulante Therapie und Klinikaufenthalten, heute deutlich geringer. Aber auch meine ambulante Therapie geht derzeit nicht weiter. In diesen Zeiten denke ich gerade an die Menschen, die noch nicht soweit, oder gerade auf der Suche nach Hilfe sind. Ja ich denk an und bete für euch!

1 Kommentar

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Lieber Holger,

nicht nur Ältere sind betroffen, in meinem näheren Bekanntenkreis gibt es ein 11 jähriges Mädchen, das sich seit dem ersten Lockdown total zurückgezogen hat, nicht nur dass dieses Kind nun in Behandlung wegen Depression ist, es hört nun auch Stimmen und fängt sich an zu ritzen 🙁

Ich könnte heulen.

LG Bernhard

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