Depression: Ehrlich zu sich selbst zu sein und das auch nach außen hin kommunizieren.

Gestern hat es an unserer Tür geklingelt: Freunde wollten uns besuchen. Ich habe sie dann an der Tür kurz „abgefertig“ und sie gingen nach wenigen Minuten. Einige Zeit später meldete sich unsere Tochter bei uns und fragte ob wir daheim wären. Ich sagte ja, aber bat sie von einem Besuch abzusehen.

In beiden Fällen habe ich den Menschen die ich mag, die Wahrheit gesagt. Mir geht es nicht gut! Ich habe keine Maske aufgesetzt und irgendwie versucht den Besuch zu überleben, obwohl es im Inneren dunkel ist. Es fühlt sich zwar nicht dadurch besser an, aber es ein Schritt in die richtige Richtung!

depression

Sich selbst wahrzunehmen und anderen es ehrlich mitzuteilen ist wichtig. Ob diese dann immer mit Verständnis reagieren, ist eine andere Sache. Aber das ist nicht mehr mein Problem. Ich will weiter lernen keine Maske mehr zu tragen und der sein, der ich nun mal bin, inkl. meiner Depressionen.

1 Kommentar

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Moin Holger.
Das ist genau das Thema in der Depressiven Phase, sich selbst gegenüber gerade zu bleiben.

Das, sich hinterfragen ob die eine oder die andere Maßnahme bzw. Entscheidung die richtige war, bohrt dann anschließend bei mir in den Gedankengängen. Was es nicht soll, aber die nach innen gerichteten Antennen sind nun einmal stärker.
(Stärke und Schwäche zugleich)
Umso schöner wenn man ein Vorbehaltloses Umfeld um sich weiß.

Durchhalten 👍
Gruß Markus

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