Depression: “Grenzen setzen, ohne andere auszugrenzen.”

Für mich war es ein sehr langer Weg bis ich das verinnerlicht habe. Wobei ich auch heute noch in alte Muster verfalle, aber deutlich seltener.

Doch wie meine ich das mit dem Grenzen setzen? Ist eigentlich relativ einfach, theoretisch. Wenn ich mich selbst wahrnehme und ehrlich zu mir bin und bleibe, kann es sein das ich bei äußerlichen An-Aufforderungen durchaus „Nein“ sage.

Es geht dabei nicht darum einer anderen Person zu sagen das ich sie nicht mag, oder sie respektieren. Sondern es geht darum, dass ich meine eigenen Grenzen setze. Natürlich kann das auch die Folge haben, dass das Umfeld verstört reagiert, besonders wenn ich vorher so schön einfach funktioniert habe.

Doch ich will nicht nur für andere funktionieren, ich möchte mein Leben leben.   

Grenzen aufzeigen ist was „Gesundes“, denn da nimmt man sich selber wahr und auch wichtig. Egoismus ist ein Wort, mit einem faden Beigeschmack. Doch es gibt auch eine gesunde Form von Egoismus, denn wäre diese nicht da, würde man sich selbst verleugnen und aufgeben.

Grenzen

Ich versuche nun da den gesunden Mittelweg zu finden. Auf sich selbst achten, aber auch bereit sein seine Ziele/Vorstellungen zum Wohle anderer hinten an zu stellen. Ist alles doch nicht ganz so einfach, aber ich lerne weiter.

Dieser Beitrag ist irgendwie eine Art “Fortsetzung” zu dem letzte Beitrag über Depressionen. –> Link

Beim nächsten Mal erzähle ich euch vielleicht von dem Fall, in dem ich Grenzen so gesetzt habe, dass es dadurch zu einer Trennung kam. Für die eine Seite unverständlich, für mich ein Schritt zur Genesung. Bliebt mir gewogen.

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.