Depression: Torsten Sträter, Kurt Krömer und ich.

In den Sozialen Netzwerken kursiert derzeit ein Video, was ich jetzt erst in voller Länge gesehen habe. Es geht um die Talkshow „Chez Krömer“ (Bei Krömer), die seit 2019 auf rbb läuft. In dieser Sendung trifft sich der Gastgeber Kurt Krömer, mit Menschen aus allen Bereichen des Lebens, o.k. vornehmlich die im öffentlichen Rampenlicht stehen. Dabei ist es egal ob Sänger, Schauspieler oder auch Politiker.

Die Art wie der rauchende Krömer dann mit seinen Gästen redet/umgeht, ist einzigartig. Eine wirkliche „Berliner Schnauze“ die auch nicht unbedingt mit Respekt seinem Gast gegenüber sich verhält. Aber ich will jetzt nicht zu sehr auf das Sendeformat im Einzelnen eingehen.

In der letzten Sendung war der Comedian Torsten Sträter eingeladen. Alles fing wieder an wie sonst auch. Dem Gast konnte man in den ersten Minuten ansehen, dass er sich wohl fragte, warum er überhaupt in dieser Sendung ist. Doch 9:30 Minuten später, wurde alles anders, als man sonst von diesem Format erwartet hat. Kurt Krömer „outet“ sich das er auch Depressionen gehabt hat und sogar im letzten Herbst deswegen 8 Wochen in einer Klinik war. Er sei O-Ton: „nicht mehr lebensfähig gewesen“.   

Alles weitere könnt ihr euch selber in diesem Video ansehen:

Als so diese beiden Comedian über ihre Krankheit sprachen, wäre ich gerne als dritte Person dabei gewesen. Ich konnte fast durchgehend beifällig nicken und irgendwie dachte ich mir, die sprechen ganz persönlich mit mir. Aber in dieser Sendung sprachen sie eigentlich mit allen da draußen, die mit dieser Krankheit konfrontiert wurden, werden.

Ich würde mir wünschen, dass diese zwei Menschen einen eigenen Sendeplatz bekommen, in der sie das Thema Depression noch mehr besprechen!

Es wäre schön, wenn ihr Betroffen, oder auch nicht Betroffenen, dieses Video/diesen Beitrag teilen würdet. Er klärt auf und hilft anderen weiter!

2 Kommentare

Kommentieren →

Sträter hat das schon öfter sehr eindringlich thematisiert, das macht er sehr sehr gut – von Krömer ist es mir neu, aber gut, dass das Thema so offen an – und ausgesprochen wird!
Möge es Leben retten

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.