Depression: Was fühlt ein depressiver Mensch? Teil 2020/22

Die Nacht. Der Schlaf. Die Angst!

Schon seit langer Zeit ist es für mich eine Qual ins Bett zu gehen. Warum weiß ich nicht. Irgendetwas bereitet mir Angst. Ich bleibe so lange auf, bis mir die Augen zufallen. Erst dann nehme ich meine Nachtmedikation ein. Es dauert dann noch ca. 45 Minuten und ich schlafe endlich ein. Am darauffolgenden Morgen weiß ich nicht, wovon ich geträumt habe. Es war auf jeden Fall nichts Gutes.

Denn etwas läuft da ab bei mir, so dass ich nicht schlafen gehen will. Wovor habe ich Angst? Was durchlebe ich in meinen Träumen, von denen am nächsten keine Erinnerung mehr da ist? Ich bin ratlos. 

Depression

Der einzige Vorteil ist, ich werde dank der Medikamente nicht mehr wach bis zum nächsten Morgen. Vorher war es noch viel schlimmer. Mehr oder weniger bin ich stündlich wach geworden und wenn ich sage: “Ich bin wach!”, dann war ich auch wach! Bin aufgestanden und für eine halbe Stunde am Computer gesessen. Dann irgendwann wieder ins Bett. Eine Stunde später das gleiche Szenario.  

Welche Dinge laufen mir durch den Kopf, die mir so viel Angst bereiten? Ich weiß es nicht. So werde ich auch in der kommenden Nacht, wieder mich quälen, ins Bett zu gehen. Ohne zu wissen, was mir in der Dunkelheit begegnet. Die Angst bleibt.

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