Fotografie: Kamera vs. Smartphone

Ich war mit meinem besten Freund unterwegs im Schwarzwald. Auf unseren Motorrädern erkundeten wir die tolle Landschaft, die uns immer wieder dazu brachte, einen kleinen Zwischenstopp zu machen.

Ich hatte zum einen meine Kamera dabei und natürlich auch das Smartphone. Da ich nicht alleine unterwegs war, wollte ich meinen Freund auch nicht zu sehr nerven mit meiner Fotografie. Deswegen habe ich auch unterwegs durchaus Fotos mit meinem Smartphone gemacht, anstatt die Kamera rauszuholen. War einfacher und schneller. Wir wollten ja Motorrad und nicht zu einem Fotoshooting fahren.

Daheim angekommen habe ich mir die Bilder vom Smartphone, wie auch von der Kamera, angesehen. Ganz ehrlich. Wenn es darum geht, mal hier und da ein Foto zu machen, um dieses dann später in den Sozialen Netzwerken zu zeigen, reicht ein Smartphone locker aus. Dabei muss es nicht mal ein so teures Smartphone sein, wie man hier erkennt.

Gerade wenn man wie hier auf die Schnelle ein Panorama erstellen möchte:

Panorama
Aufnahme mit dem Smartphone (Pocophone F1.) Das Foto ist unbearbeitet!

Natürlich hat man bei den Aufnahmen mit einer „richtigen“ Kamera mehr Möglichkeiten Doch wenn ich die Bildgröße am Ende wieder runter rechnen muss, um das Foto bei Twitter, Facebook, oder Instagram zu zeigen, macht das dann Sinn?

Landschaft
Foto mit der Olympus OM-D E-M1 Mark 1 mit dem 12-40mm F2.8, wobei hier die 12mm genutzt wurde. Etwas den RAW-File nachbearbeitet, aber unwesentlich. Danach die längste Seitenkante auf 1024px runter geschraubt.

Natürlich kann es jeder so handhaben wie er/sie es möchte. Wie ist eure Meinung dazu? Bin auf eure Kommentare hierzu gespannt.  Bitte verwendet dazu den Kommentarbereich unter diesem Blogeintrag, Danke !

8 Kommentare

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Moin Holger,
die Diskussion, was ein “gutes” Foto ausmacht, möchte ich hier nicht eröffnen. Wenn es nur um die reinen technischen (optischen) Unterschiede ausmacht, ist es völlig egal mit welcher Kamera man fotografiert: Es gibt in der heutigen Zeit keine schlechten Kameras mehr. Klar hat eine “richtige” Kamera Vorteile, genauso wie sie auch Nachteile hat. Es ist immer ein abwägen zwischen Anwendung, persönlichen Vorlieben, Budget usw.
Gute Fotos wurden auch schon mit Fotoapparaten gemacht, die keinen digitalen Sensor hatten… jetzt bin ich doch beim “guten Foto” gelandet 😉

Hallo Holger, ich stimme mit Deiner Einschätzung hierzu völlig überein. Trotzdem habe ich selbst auf jedem Spaziergang, Wanderung o.ä. immer meine Kamera 📸 aufnahmebereit zur Hand. Das ist ein wenig meiner Paranoia geschuldet, ggf. ein tolles Motiv nicht „anständig“ fotografieren zu können. Oftmals kehre ich allerdings am Ende des Tages auch Heim, ohne ein einziges Bild abgelichtet zu haben. Manchmal wäre es also wirklich besser einfach mal nur mit dem Handy auf eine Tour zu gehen. Mal sehen ob ich meinen inneren Schweinehund mal übergehen kann 😉. Grüße aus München
Yens

Durchaus legitim 🙂

Doch manchmal denke ich: “hätte ich das mal mit einer richtigen Kamera gemacht, dann könnte ich mehr aus der Aufnahme machen”.

Mir macht einfach auch die Nachbearbeitung Spaß, wenn ich gezielt losgehe, um Fotos zu machen. Smartphone-Bilder profitieren von der Spontanität, müssen aber von der Bildgestaltung nicht schlechter sein.
Ich mag ungern Bilder bei grellen Lichtbedingungen mit dem Smartphone oder mittels Kameradisplay machen (Ich bin ein Sucher-Gucker 😉 ). Dazu brauche ich dann meine Lesebrille, die ich erst rauskramen muss.

Huhu Holger,

meine Meinung diesbezüglich kennst du ja ;). Ich nutze es und bin immer erstaunt über die Resultate. Letzen Endes ist es wie APS-C, MFT einfach ein eigener kleiner Sensor. Und der hat halt seine Stärken und Schwäche. Aber natürlich nutze ich auch die Kameras, die ich habe. Von Analog bis Digital. Alles tolle Kameras und alle haben ihr eigenes Merkmal. Und habe bereits Bilder auf DIN A3 gedruckt. Bilder mit dem Smartphone gemacht. Und ich bin zufrieden. Es ist mein privater Spaß und oft zeige ich sie eh auf Instagram oder Twitter. Und selbst für Homepage sind sie ausreichend. Wenn ich deine beiden Bilder oben betrachte, kann ich dir nicht sagen welche wie aufgenommen wurden. Und mir ist es letztlich wirklich egal. Wenn das Bild etwas ausstrahlt kannst es von mir aus mit der Kartoffelkamera gemacht haben. Es ist ein Stück Hardware. Das hilft dir. Ich kann meine Mauer auch mit einem Stück Plastik verputzen. Wenn ich am Ende das Ergebnis habe, dass es ordentlich verputzt ist. Und es ist wie im richtigen Alltag. Wenn du das Handwerkzeug nicht nutzen kannst ensteht auch nix Richtiges.

Gruß

Markus

Ich nutze durchaus gerne mein Smartphone. Aber eben nur für Schnappschüsse. Kurz mal ein Foto von etwas, dass ich schnell jemandem zeigen will oder so. Für Landschaften bleibe ich dann aber doch bei der Kamera (MFT oder Vollformat, je nachdem was ich dabei habe).
Das liegt bei mir daran, dass ich bisher kein wirklich ansprechendes Landschaftsbild aus meinem Smartphone herausholen konnte.
Ich vermute einfach, dass ich mit dem Smartphone nicht so gut zurecht komme, wie ich das mit meiner Kamera tue.

Hallo Holger,
Ich denke die „beste“ Kamera ist die, die man im entscheidenden Moment dabei hat. Ich fotografiere gerne mit meiner Nikon bin aber auch sehr gerne mit meinem iPhone 6 unterwegs. Beide machen qualitativ sehr gute Bilder was ja schlussendlich wichtig ist. Womit das Bild gemacht wurde ist für mich eher nebensächlich. 😉
Was mir beim Smartphone allerdings fehlt ist der Sucher und eben das Gefühl das ich mit der schweren Nikon in der Hand habe.
Liebe Grüße von Andrea

Hallo Holger,

ich denke auch, dass in vielen Fällen das Smartphone absolut ausreicht. Immer möchte man ja auch gar nicht sein ganzes Equipment mitschleppen und manchmal ist es auch der jeweiligen Situation gar nicht zuträglich, wenn man ständig mit der Kamera fotografiert.

Viele Grüße, Norbert

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