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Fotografie: Warum fotografiert man eigentlich noch Sonnenuntergänge?

Ich war, wo es noch so kalt war und noch etwas Schnee lag, an „meinem“ See. Als die Sonne unterging entstand dieses Foto.

Was mich persönlich wieder zu der oben genannten Frage bringt. Warum werden auch heute noch so viele Sonnenuntergangs-Szenen fotografiert? Es dürften ja zwischenzeitlich Milliarden an solchen Aufnahmen bestehen. Also was treibt uns (mich eingeschlossen) an, immer wieder solche Fotos zu machen?

Sind es die immer unterschiedlichen Farb -und Lichtstimmungen? Ist es eine Sehnsucht, die uns da antreibt, unbedingt ein Foto zu schießen? Eigentlich dürften doch solche Bilder nur noch langweilig sein, oder?

Für mich auf jeden Fall nicht! Aber warum das so ist, keine Ahnung. Vielleicht wisst ihr das, was auch heute noch uns Menschen begeistert, diese Art von Bildern zu machen. Schreibt es in den Kommentarbereich. Ich bin gespannt was ihr dazu zu sagen habt.

11 Antworten auf „Fotografie: Warum fotografiert man eigentlich noch Sonnenuntergänge?“

Warum ist die Banane 🍌 krumm :). Wahrscheinlich weil es in uns Gefühle auslöst. Emotionen, Sehnsucht. Es gibt von so vielen Motiven Bilder. Leute mit Regenschirm, Bäume, Blumen, Sonnenuntergang.

Eigentlich braucht es nach der Logik keine Fotografie mehr. Was aber nicht stimmt. Denn es 1 Motiv, das Individuelle. Von einem Fotografen.

Wahrscheinlich ist es einfach ein intrinsischer Antrieb

Hallo Holger,
vorab muss ich sagen, dass mir dein Foto sehr gefällt. Es ist ausgesprochen stimmungsvoll.

Ich denke, es ist tatsächlich ein Mix aus allem, warum wir Bilder von Sonnenuntergängen so schön finden. Wie du schon schreibst, sind es die unterschiedlichen Farb- und Lichtstimmungen, die uns immer wieder ansprechen. Außerdem glaube ich, dass die Sonne viele Gefühle in uns anregt. Sie gibt uns Licht und Wärme. Sie bestimmt Tag und Nacht, ist also unser ständiger Begleiter. Wenn sie untergeht, haben wir die Sehnsucht, dass sie wieder aufgeht.

Meiner Meinung nach hat Gott den Sinn für Ästethik bereits von Natur aus in uns angelegt. Neben Sonnenuntergängen finden die meisten Menschen Bilder von bunten Blumen positiv anregend.
Letzten Endes bleibt es aber ein unergründetetes Geheimnis, warum uns etwas besonders anspricht.

Viele Grüße
Jan

Musste erstmal googeln was ein “intrinsischer Antrieb” ist. 🙂

Schön formuliert und wie du schreibst, mit der Sonne verbinden wir viele Dinge. Vielleicht ist das einer der Gründe.

Gruss

Holger

Ich denke auf die Frage gibt es keine allgemeine Antwort.
Der Fotograf, der mit dem Bild Geld verdienen will, kann sicherlich meist darauf verzichten. Es gibt genügend Bilder von Sonnenuntergängen, als dass man die noch verkaufen kann.
Die Person, die einfach gerne Fotos macht, genießt ganz einfach die Szene und freut sich über eine tolle Stimmung und die entstandenen Fotos. Die Motivation ist eine andere.
Aber ich stimme zu, an manchen Motiven hat man sich schon „satt“ gesehen. Da gibt es einfach zu viele im Netz mit Instagram etc.

Ich will dich nicht im letzten Podcast zitieren. Aber von Sinn her war es ca. Ach was will man mit dem bild aussagen, egal. Oder war er Matthias?
Ich denke ein Sonnenuntergang ist eben einer der vielen Momente welchen man festhalten will. Ob es emotionen sind oder einfach nur das tolle Bild, wie zum Beispiel deins zusammen mit der Reflektion.

Ich sehe es von der technischen Seite. Wie wird das Foto so wie ich es mir vorstelle.

Lieber Holger,

jeder Sonnenuntergang ist anderes. Das fasziniert. Das gleiche gilt für die Sonnenaufgänge.

Die Frage könnte auch lauten, warum Fotografiere ich Schneeglöcklein oder Tulpen oder oder …..

Antwort: Weil es mir selber gefällt.

LG Bernhard

Eine wundervolle Fragestellung 🙂

Aber vorab – sie gilt natürlich nicht nur für den Sonnenuntergang uns seinen frühen Bruder, den ~Aufgang…warum fotografiert man eine Landschaft, den Wald, das Taj Mahal oder die Chinesische Mauer. Weniger exotisch: das Barandenburger Tor oder vin mir aus das Holstentor (ok, seit es keine 50 DM Scheine mehr gibt…)
Ich komme ja von der Streetfotografie und mache Landschaft, Architektur, touristische Fotos und ähnliches nur „nebenbei“
Und in der Tat: oft genug denke ich, wenn ich mit einer Speicherkarte voller Untergänge nach Hause komme…was hast du eigentlich gemacht – im Grunde sind die Fotos tendenziell langweilig, oft gesehen, sehr oft sogar besser gesehen, wie ich – durchaus neidvoll – zugestehe.

Und doch… es ist eben auch eine Situation, ein einmaliger Augenblick. Genau so wird sich die Szene nie mehr präsentieren. Es ist also – ja ok, etwas weit ausgeholt – garnicht soweit von Street entfernt, auch dort geht es um Momente, die so, wie man sie ablichtet, einmalig sind.

Ich glaube das ist des Pudels Kern – oder der Fotografie innerstes: einen Moment festhalten zu wollen. Und ob das dann ein Eber, die Skyline von Shangahi oder Straßenmusikanten sind… oder eben Sonnenuntergänge…

Just my two cent 🙂 Nette Frage

Ich denke, dass liegt an der warmen Lichtstimmung, welche in uns Emotionen und Gefühler weckt, die es und einfac besser gehen, fühlen lassen. Insofern wird es sicher nie langweilig mit Sonnenauf.- und Untergängen, da man sich doch immer gut fühlen möchte. Ausserdem ist es auch jedesmal ein kleinwenig anders und wird nie eintönig

Ich glaube auch das es daran liegt, das jeder Sonnenuntergang einzigartig und so nicht einfach reproduzierbar ist.

Dazu kommt noch die Stimmung die solche Bilder bei uns auslösen. In den meisten Fällen dürfte es sich um eine schöne Gefühlswelt handeln.

Gruss

Holger

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