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Fotografie: Warum ich düstere Bilder liebe.

Einige meiner Leser wissen das ich gerade im Bereich meiner Depression oft düstere, bedrohliche Fotos erstelle. Das mache ich nur um die Situation, in der ich gesteckt habe, besser zu erklären. Für mich selber in erster Linie und auch um diese Krankheit besser darzustellen.

Doch auch in der guten Zeit wie ich sie gerade erlebe, habe ich immer wieder Ideen, um ein solches, düsteres Foto zu erstellen. Dabei denke ich nicht zwangsweise an meine Depression, oder diese Fotos zieht mich dann runter. Im Gegenteil! Ich finde es spannend eben auch Fotos zu erstellen, in denen viel Dunkelheit herrscht und die durchaus auch bedrohlich wirken.  

So hatte ich schon länger die Idee zu diesem Foto in meinem Kopf. Ein Foto, das zu Spekulationen führen kann/will. Ich habe es schon vorher einem guten Freund gezeigt, der es als düstere Vorahnung beschreibt. So habe ich es dann schlussendlich auch genannt.

“Düstere Vorahnung”

Klare Ansage, ich mag auch bunte und fröhliche Bilder! Doch immer wieder kommen mir halt Ideen in den Kopf, die das Gegenteil dieser schönen Bilder darstellen. Die Dunkelheit ist für mich nur die andere Seite der Medaille meines Lebens. Durch sie kann ich die hellen Momente vielleicht intensiver genießen.

Was meint ihr dazu, also zum Foto und meiner Aussage? Wie seht ihr das? Auf eure Antworten im Kommentarbereich bin ich gespannt.

4 Antworten auf „Fotografie: Warum ich düstere Bilder liebe.“

Die Idee finde ich gut, allerdings ist mir das Ganze etwas zu arrangiert und offensichtlich. Ich kann das nicht beurteilen, wie jemand handelt, der sich auf dem Speicher erhängen will, aber als Foto passend zum Titel hätte ich ein zufällig über den Stuhl geworfenes Seilende besser gefunden. Das hätte das Bild spannender gemacht und dem Betrachter mehr Spielraum für Interpretationen gegeben. Vordergrund-Hintergrund und die angeschnittenen Wäschestücke mit der Unschärfe finde ich allerdings super und das passt auch. Aber dieses sorgsam akkurat aufgerollte Seil finde ich persönlich zu “wenig abstrakt” für den Titel. Aber das ist nur mein persönlicher Eindruck von dem ansonsten bedrückenden Bild. Schönen Gruss : Michael

Die dunkle Seite der Bilder mag ich auch sehr, egal ob es mir grad schlecht geht oder gut. Das dunkle hat etwas faszinierendes und auch magisches was in den Bann zieht. Geht mir jedenfalls so. Vielleicht weil es so etwas verruchtes hat? Keine Ahnung, ich hatte schon mal mit meiner Therapeutin drüber gesprochen, warum ich so fasziniert von den tiefen teils abartigen Abgründen bin, aber richtig schlau sind wir beide nicht draus geworden 🙂 Ich nehm es einfach als meine Art hin, so wie andere von Fußball fasziniert sind. Hinkt vielleicht etwas der Vergleich, macht aber nix, ich denk du weißt worauf ich hinaus will.
Das Bild gefällt mir jedenfalls sehr und auch die anderen die du in dieser Art schon gemacht hast.
Lg Aurelia

Lieber Holger,

so lange es sich nur in Bilder ausdrückt, ist es gut so, aber es sollte nie zur Tat werden.

Das Leben ist dazu einfach zu kostbar.

LG Bernhard

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