Fotografie: Wie und wo Fotos drucken lassen?

Ich habe schon lange nichts mehr ausdrucken lassen. Schon sehr lange nicht mehr. Ich glaube das letzte Mal war 2019. Was auch für einen ambitionierten Hobbyfotografen eine lange Zeit ist.

Das soll sich bald ändern und da kommt ihr als meine Leser ins Spiel. Denn bis jetzt habe ich auf Glas und Alu-Dibond drucken lassen. Doch dieses Mal möchte ich auf Papier meine Fotos haptisch in dauerhafte Erscheinung setzen.

Doch was muss/sollte ich da beachten? Die Fotos liegen als jpeg mit ca. 14 MB auf der heimischen Festplatte und es sollen erstmal nur Schwarz-Weiß-Fotos gedruckt werden. Hier mal meine Favoriten:

Also wo sollte ich eurer Meinung nach, drucken lassen? Welche Formatgröße nehmen? Welches Papier sollte ich verwenden? Was muss ich bei den Bilddateien noch beachten, bevor ich diese hochlade? Und welcher Rahmen passt dazu? Passepartout nutzen? Wenn ja, kaufen oder selber erstellen?

Wie ihr seht, bin ich da echt blutiger Anfänger und benötige daher eure Erfahrungswerte. An dieser Stelle möchte ich mich jetzt schon mal für alle Hilfestellungen bedanken.

Nutzt bitte dazu den Kommentarbereich, denn dadurch haben auch andere Leser, die vor dem selben “Problem” stehen, den Zugang zu euren Kommentaren, Danke!

10 Kommentare

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Moin Holger,
bei hochwertigen großen sw Bildern lasse ich bei white wall drucken, auf Hahnemühle Papier. Die Bilder lege ich in RGB an und mit einem Softproof von white wall kann ich dann schon mal überprüfen ob die Bilder gedruckt so werden wie ich das möchte. Was auch noch sehr gut ist dort, die Bilder werden nicht beschnitten, du bekommst genau die Maße wie du das Bild angelegt hast, egal wie krumm die Seitenverhältnisse sind.
Liebe Grüße
Aurelia

Das klingt doch schon mal gut.

Vielen lieben Dank für deine Empfehlung.

Gruss

Holger

Moin, obs hilft… aber ich kann nur dazu raten den Druckprozess selbst in die Hand zu nehmen! Nicht weil es billiger ist (ist es im Zweifel nicht) und auch nicht unbedingt weil das Ergebnis besser sein muss (ist es aber oft!), sondern weil für mich als ambitioniertem Fotodiletanten nichts, aber auch wirklich nichts über dieses Erlebnis geht den Bildprozess (andere sagen hochtrabend den künstlerischen Prozess…) komplett selbst in der Hand zu haben – wie damals in der DuKa, nur viel besser 🙂
Die Ergebnisse sind, wenn man sein Lieblingspapier mal festgelegt hat, atemberaubend, das Glücksgefühl unbeschreiblich…

Hallo Andreas. Zum Ausdrucken gehört auch ein guter Fotodrucker. Alles andere wäre meiner Meinung nach Perlen vor die Säue werfen.
Wenn man wie ich relativ selten was ausdruckt (ja, sollte man öfters machen), steht so eine Anschaffung nicht im Verhältnis.
Deswegen suche ich erst einmal eine externe Lösung.
Was mittelfristig kommen könnte, das steht noch in den Sternen.
Welchen Drucker, Stand heute, kannst du für den Fotodruck empfehlen ?

Gruss

Holger

Hi Holger, selbstverständlich brauchst Du einen guten Drucker! Aber so teuer ist der Invest nicht, wenn man mal vergleicht was so mancher ausgibt um kameratechnisch immer up to date zu sein, dann ist es fast schon billig 🙂
Es gibt ja nur noch zwei Hersteller, die in Frage kommen: Epson und Canon – ich hatte beide, lange Jahre einen Epson R 3000 (A3+) und jetzt einen Canon Pro 1000

Mit dem Epson habe ich persönlich eher schlechte (Langzeit-) Erfahrungen gemacht, Fehler in der Ink Supply Unit haben hässliche schwarze Tinte auf den Fotos hinterlassen, Reparatur war sehr teuer und danach hat sich dann der alte Fehler aller Epsons manifestiert: er hat das Papier nicht mehr (besser nicht immer) eingezogen – dann war ich wütend auf ihn, bei Canon gabs 200 Euro Cash Back und zack hatte ich den Canon. Der ist ein A2 Drucker entsprechend groß & schwer aber meine Güte – was für ein tolles Gerät!

Details & Erfahrungen kann ich Dir gern auch in einer Mail schildern, das würde den Rahmen hier ja wohl eher sprengen 🙂

Jedenfalls hab ich noch keine Sekunde bereut selbst zu drucken und auch nicht mir den Canon gekauft zu haben.

Viele Grüße

Andreas

Was Andreas sagt unterschreibe ich mehr oder weniger vollständig (bis auf die Probleme mit Epson, die habe ich nicht) 😃

Ich hab mit einem, mittlerweile 17 Jahre alten, Epson Stylus Photo 2200 angefangen, der übrigens auch heute noch (!), neben einem R3800, im Einsatz ist.

Tinten kaufe ich bei Farbenwerk, „preiswerte“ Lyson Photochrome zum selbst füllen.

Also nur damit kein Missverständnis aufkommt – ich betreibe durchaus kein Epson Bashing hier, der R 3000 hat 4 Jahre klaglos seinen Dienst getan, bis auf ab und an schief eingezogenes Papier, aber das war nicht häufig. Die Druckergebnisse waren klasse. Aber eben – ich persönlich hatte halt Pech und das Problem mit der Ink Supply Unit scheint beim R 3000 öfter vorgekommen zu sein.
Canon und Epson bauen hervorragende Drucker, gar keine Frage

Hi,
ich habe sehr gute Erfahrungen mit LoxleyColor in UK. Hab da schon einiges drucken lassen in den letzten Jahren. Auch war Saal ganz gut.

Gruss von der Insel
Markus

Prolab aus Stuttgart kann ich empfehlen, die haben eine riesige Auswahl, persönliche Beratung und Proofs inklusive

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