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Fotografie: Wiedererkennungswert

Es ist schön, wenn ich von anderen Menschen höre, dass sie beim Betrachten eines meiner Bilder, sofort an mich gedacht haben, und zwar ohne, dass sie den Text zum Foto gelesen haben. Das klappt bei mir mehr oder weniger zu 100% wenn mein kleiner Freund im Foto auftaucht.

Dieser kleine Teddy begleitet mich schon viele Jahre und taucht immer mal wieder auf, wie auch auf diesem Foto. Und da ich immer zu meinen Fotos einen eindeutigen Titel verwende, wird dieser Erkennungswert noch gesteigert.

„Passt auf euch auf!“

Doch viel interessanter ist es, wenn Bilder zum Fotografen zugeordnet werden, ohne diesen klaren Hinweis, wie bei mir der Teddy. Auch das ist mir schon passiert, gerade bei Fotos, die mit meiner Depression zu tun haben, wurde mir das bestätigt.

Doch nun kam mir der Gedanke inwieweit das alles positiv zu sehen ist. Klar freue ich mich das ich wohl irgendwie einen Stil gefunden habe, welcher mich von anderen Fotografen unterscheidet. Doch wenn das längere Zeit so geht, stellt sich für mich auch die Frage, inwieweit ich fotografisch „festgefahren“ bin? Entweder in dem, wie ich was fotografiere, oder hinterher bearbeite. Könnte das man sogar als eintönig bezeichnen?

Wiedererkennung kann man also auch von dieser Seite her betrachten, oder wie seht ihr das? Auf eure Kommentare hier, bin ich sehr gespannt. Bitte verwendet dazu den Kommentarbereich unterhalb dieses Beitrages, Danke!

3 Antworten auf „Fotografie: Wiedererkennungswert“

Ich kann Deine Gedankengänge nachvollziehen. Ich finde, dass der positive Aspekt überwiegt, dass Du einen Stil entwickelt hast, der bei anderen den Gedanken weckt: „Das ist ein echter Dankelmann.“

Und gegen das Gefühl des Festgefahrenseins kannst Du ja etwas tun: Mal ab und zu etwas auszuprobieren, was ganz anders ist als Dein üblicher Stil. Und zu schauen, ob es zum einen Dir gefällt (das ist das Wichtigste!) und wie es bei Deiner Fangemeinde ankommt.

Nette Idee. Diese hatte ich auch vor einem Jahr, daher hatte ich mir, passend zum Thema Irland und meinem Logo, “Fionn – Das Landschaftsfotoschaf” zugelegt. Allerdings hatte ich ihn zweimal vergessen mitzunehmen… Aber es gibt immer wieder neue Bilder von ihm auf der HP. Hoffe, ich kann bald wieder losdüsen, dann darf er auch wieder mit.

Lieber Holger,

ich denke, mit der Zeit hat jeder eine gewisse Fotografensprache. Mal mehr, mal weniger sichtbar.

Ich überlege gerade, wie ordnen mich meine Besucher bezüglich meines Fotostiles ein? Wahrscheinlicher werden die sagen, der hat einen Fotospleen 😀

Achte nicht auf Andere, sei Du Du. Mach die Bilder so wie sie Dir gefallen. Darauf kommt es an, das mach einen zufrieden und Glücklich. Und wenn es dann mal etwas Verrücktes ist, dann ist es halt verrückt, weil Du es so wolltest 😀

Wünsche Dir einen schönen Sonntag.

LG Bernhard

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