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Fotoprojekt #Weeklyboys: Die Freundin meines Freundes

Gestern so gegen 21 Uhr hörte ich ein leises Rascheln in dem Nebenraum unserer Wohnung. Es war das ehemalige Zimmer unserer Tochter und ist zwischenzeitlich zu einer Rumpelkammer degradiert worden. Als erstes dachte ich an Mäuse. Da wir in einem Uraltbau direkt neben einer alten Scheune wohnen, wäre das nicht ganz unmöglich. Wobei diese kleinen Nager eher kommen, wenn es draußen kälter wird.

Ich versuchte leise zur Tür des Zimmers zu kommen, was bei dem alten Holzboden fast unmöglich ist. Dann lauschte ich an der Tür. Jetzt hörte ich nicht nur ein leises Rascheln, sondern hörte auch leise Stimmen, die sich unterhielten. Ich versuchte die Tür so leise wie möglich einen Spalt aufzumachen, um einen vorsichtigen Blick in den Raum zu riskieren. 

Plötzlich war eine dieser Stimmen lauter und rief mich bei meinem Namen. Eine Stimme die ich über ein halbes Jahr nicht mehr gehört hatte. Ich schob die alte Tür auf und da saß er nun, mein kleiner alter Freund, der Teddy. Ich war erstaunt und gleichzeitig auch froh ihn wiederzusehen. Ich ging auf ihn zu und fragte ihn, wo er denn die ganze Zeit gesteckt hätte.

Er sagte mir, nachdem ich die neue Kamera mir gekauft habe, fühlte er sich überflüssig. Alles wollte ich fotografieren, auch ihn, aber nur das eine Mal. Dann hatte ich wieder andere Ideen im Kopf und er wurde nicht mal mehr zu meinen Fotoausflügen mitgenommen. Das hatte ihn dazu bewogen etwas von der Welt zu sehen und hier die Zelte abzubrechen.

Ich sagte, wie froh ich sei, dass er wieder da ist und musste ihm auch Recht geben. Ich hatte ihn stark vernachlässigt. Ich entschuldigte mich für mein Verhalten, aber er winkte nur ab. Er meinte, dadurch wäre ihm das Beste passiert in seinem Leben und auf einmal sah ich im Hintergrund schemenhaft die Person, mit der er sich vorher leise unterhalten hatte. „Das ist meine Freundin, sie ist sehr schüchtern.“: sagte er. Sie wolle auch nicht weiter aus ihrer Deckung rauskommen. „Sie hat viel durchgemacht und braucht ihre Zeit, um Vertrauen zu anderen Personen zu bekommen.“ Ich sagte zu ihr, dass sie sich Zeit lassen kann und ich sie respektiere. Keine Antwort.

Teddys Freundin

Mein kleiner Freund meinte in der Nähe einen ruhigen Platz gefunden zu haben und er mit ihr da jetzt hingehen werde. Ich fragte ihn, ob wir uns wiedersehen werden. Wir haben doch so viel gemeinsam er- und durchlebt. Es wäre schade, wenn das jetzt vorbei wäre. Er beruhigte mich. Wenn dem so wäre, würde er nicht heute hier sein. Ich möge mich jetzt bitte zurückziehen, damit seine Freundin ihre Sicherheitszone wieder verlassen kann, damit sie gemeinsam zu diesem ruhigen Platz gehen können. Ich nahm ihm noch das Versprechen ab, dass er sich bald wieder melden solle und nickte aufmunternd seiner Freundin zu.

Danach verlies ich leise diesen Raum und auf einmal war es wieder still. Ich hoffe das mein kleiner Freund seine Freundin davon überzeugen kann, dass ich vertrauenswürdig bin und ich hoffe bald auch die ganze Geschichte zu hören.

Fortsetzung folgt … vielleicht.

Wenn ihr bis hierhin gelesen habt, möchte ich euch noch die anderen Teilnehmer von diesem Fotoprojekt vorstellen:

Hier noch die weiteren Mitglieder der #WeeklyBoys, die auch jede Woche ein neues Foto veröffentlichen. Schaut mal vorbei.

Jörg

Twitter: @Fotofuzzy

Webseite: https://www.digitaler-augenblick.de

Christian

Twitter: @Photofan

Webseite: https://christianrohweder.de/blog/

Jürgen

Twitter: @JurgenLibertus

Webseite: https://juergenweeklyboy.tumblr.com/

Mark

Twitter: @Photoauge

Webseite: https//www.photoauge.de

Stefan

Twitter: @Trefferbild

Webseite: https://www.motivation-fotografie.de

7 Antworten auf „Fotoprojekt #Weeklyboys: Die Freundin meines Freundes“

Bin auch gespannt, wann mein kleiner Freund mit seiner Freundin hier wieder auftaucht. 🙂

Hallo Uwe.

Freut mich das sie dir gefällt ! 👍🏻👋🏻

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