„Mein Traumbild“ und wie es dazu kam.

Neben Landschaftsaufnahmen und Dinge in der Natur, fotografiere ich ab und zu auch daheim. Jetzt, in dieser Zeit, mehr als ich es normal gewohnt bin. Dabei ist dieses Bild mit dem Titel „Mein Traumbild“ entstanden.

Traumwelt

Wie ich das so in Szene gesetzt und hinbekommen habe erzähle ich euch gerne. Wir haben oberhalb unserer Altbauwohnung einen großen alten Dachboden. Dahin verziehe ich mich manchmal. Gerade in diesen Tagen wegen Corona usw., brauche ich mal etwas Abstand zu allen News die fast im Minutentakt zu lesen und hören sind.

Also Kamera und Stativ geschnappt und über die alten Holzstufen auf den Dachboden gestiegen. Ich muss dazu sagen, dass ich oft erst einmal da oben auf einem Stuhl sitze und überlege was ich denn fotografisch machen könnte. Also sitze ich eben manchmal ohne Plan da oben und lass die Dinge, die ich sehe, erst einmal auf mich wirken.

Dabei sind mir die Gedanken zu diesem Bild gekommen und ich habe mir überlegt, wie ich es am besten umsetzen kann. Klare Ansage, ein Projekt umzusetzen ist oft einfacher, als erstmal eine Idee zu bekommen.

Also Stuhl hinten an die Wand gestellt. Ein paar Kinderschuhe von unserem Sohn geschnappt (der schon lange selber verheiratet und Vater ist). Dazu noch eine Schnur, mit der ich die Kinderschuhe an einen der Balken befestigt habe. Der Abstand zwischen dem Stuhl und den Kinderschuhen betrug ca. 3 Meter. Ich habe dann die Olympus auf das Stativ montiert und mit Blende f2.8 auf die Schuhe scharf gestellt.

Zum Thema Belichtung, ich nutze zu 99% die vorhandene Lichtsituation, als kein Blitz oder sonstige künstliche Lichtquellen. Ganz selten, wirklich sehr selten kommt manchmal eine kleine LED-Taschenlampe, mit einem Diffusor zu Einsatz, aber nicht bei diesem Foto. Das Licht aus den kleinen Dachluken reichte mir völlig aus. Bedingt auch durch das Stativ wäre auch bei schlechterer Lichtquelle ein gutes Foto möglich. Passende Belichtungszeit eingestellt, Auslöser gedrückt und das Bild war im Kasten, bzw. auf der Speicherkarte.

Danach noch per Bildbearbeitungsprogramm die Schnur weggestempelt und das Foto etwas “verfeinert“ und fertig war das Bild, das ihr hier sehen könnt. Mal schauen, wann ich das nächste Mal auf den Speicher wieder gehen werde.

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