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Objektivwechsel: Meike geht, Minolta kommt.

Durch das Fotoprojekt #WeeklyBoys (Link) hatte ich mir das völlig analoge Objektiv Meile 35mm F1.4 zugelegt. Für gerade mal 99 Euro. Nach den ersten Wochen musste ich aber feststellen, dass der Blendenring keine Rasterung hatte uns so leichtgängig war, dass dieses immer mehr nervte.

Da dieses Fotoprojekt das ganze Jahr 2021 läuft, war die Überlegung, ob ich gewillt bin dieses einfach zu akzeptieren, oder mich nach einer Alternative umzusehen. Die Entscheidung ist dann kurzerhand nach der Aufnahme der neuen Podcastfolge von den Fotolinsen geschehen. Diese wird am 11.02. gegen 10 Uhr veröffentlicht.

Also das Meike konnte ich dank langem Rückgaberecht wieder zurückgeben. Jetzt ging es auf die Suche, nach einem gebrauchten, analogen Altglas. Doch zuvor musste noch die Entscheidung getroffen werden, mit welchem Adapter ich dieses an meiner Fuji anbringen wollte. Da gibt es zum einen die Objektive mit einem sogenannten MD- und die mit einem M42-Anschluss. Der Unterschied liegt darin das der MD-Anschluss ein Bajonettanschluss besitzt und der 42-Anschluss ein Schraubanschluss hat. Ich habe mich für den MD-Anschluss entschieden, da ein eventueller Wechsel vom Objektiv schneller vonstatten geht.

Zwischenzeitlich hatte ich die 99 Euro vom Verkäufer des Meike-Objektiv erstattet bekommen und mein Anliegen war jetzt, auch nicht mehr für das Altglas incl. Adapter auszugeben. Ganz ehrlich, das ist echt kein Problem. Ich habe einen ungebrauchtes K&F MD-Adapter für 17 Euro bekommen und als Objektiv konnte ich ein mehr oder weniger neuwertiges Minolta Rokkor 35mm F2.8 incl. Original Minolta Streulichtblende für 60 Euro kaufen. Trotz einem Alter von immerhin schon 35 Jahren, ist es in einem Top-Zustand. Somit lag ich jetzt sogar 22 Euro unterhalb der Kosten vom Meike-Objektiv.

So nun bin ich heute mal unterwegs, um die ersten Fotos zu machen und ich bin gespannt was dabei herauskommt. Ich werde euch dann davon berichten.

Nachtrag: Ich bin auf den Sozialen Plattformen deswegen auch gefragt worden, worin der Sinn besteht einen so altes Objektiv an eine moderne Fuji X-t4 zu “schrauben”? Die neuen Objektive seien technisch doch viel besser auf die Digitalkamera abgestimmt. Dem gebe ich durchaus Recht, aber hier geht es nicht um technische Dinge, sondern um die erweiterbaren Möglichkeiten der Fotografie und ganz ehrlich, weil es mir einfach Spass macht.

3 Antworten auf „Objektivwechsel: Meike geht, Minolta kommt.“

Ich liebe Minolta an Fuji. Der schöne alte Charm der Minoltas zusammen mit den Filmsimulationen der Fujis ist einfach irre schön anzusehen.
Auch das manuelle Fokussieren, gerade bei offenblende ist einzigartig finde ich. Ich vermisse es total so zu fotografieren.

Liebe Grüße aus dem kalten Bremen.

Sven

Seit 69 Jahren bin ich dem Tele-Virus verfallen und immer noch mit einer Energie, die sich (ohne anzugeben) sehen lassen kann.
Ich persönlich finde Ihre Option mit dem, in die Jahre gekommenen Opjektiv, versuchsweise hervorragend !

Hi Sven.

“Ich vermisse es total so zu fotografieren.” Was hält dich davon ab ?

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