Über Vorurteile und das Schubladendenken.

Ich möchte in keine Schublade gesteckt werden! Was wohl die meisten von uns auch nicht wollen. Doch wie denken wir, oder ich selbst über andere Menschen? Wie schnell mache ich genau das, was ich für mich als negativ empfinde? 

Ich glaube der Mensch macht dieses Schubladendenken ganz automatisch und auch mit guten Vorsätzen ist dieses kaum zu unterbinden. Wir sehen jemanden und in einem Bruchteil einer Sekunde wird diese Person eingestuft, also in eine Schublade gesteckt. Das ist nun mal so.

Schubladendenken

Aber wenn das so ist wie ich vermute, was kann ich, was können wir dagegen tun? Das geht ganz einfach. Macht diese Schublade in den ihr einen Mensch gesteckt habt, nicht völlig zu! Lasst ihm die Möglichkeit diese zu verlassen und dadurch unser erstes (Vor)Urteil zu revidieren. Vielleicht öffnet ihr mal sogar die eine, oder andere Schublade die schon lange geschlossen war. Um zu sehen, ob eurer Entscheidung von damals richtig war. Ich arbeite daran.

2 Kommentare

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Ja, das ist eine schönes Sinnbild und sinnvolles Vorgehen.
Habe erst neulich eine verklemmte Schublade gerichtet, also von einer realen Kommode. Dabei entstehen auch solche Gedanken, über das was in der Schublade ist, warum sie klemmt und zwei Schubladen komplett fehlen.

Sehr schöner Gedanke,
man sollte wachsam sein für die eigenen Gedanken, auch Nachsicht u Verständnis für sich selbst haben, letztlich stets neugierig bleiben. Neugierig auf die Anderen und die eigenen Veränderungen.
Grüße Gregor

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